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PERFORMANCE- MIŚ — BÄRCHEN

Originalbeitrag · 2010-02-16Autor des Beitrags: Oskar ChmiołaOriginaladresse

Arbeitsübersetzung. Das Originalmaterial ist oben verfügbar.

In der Fakultät sitzt ein Bärchen und hört zu. Das Bärchen ist ein Kuscheltier, hübsch und lieb. Es ruft angenehme Empfindungen, Erinnerungen, Gedanken und Assoziationen hervor. Es ist also da, um Freude zu bereiten. Bereitet es Freude? Ist es sichtbar? Es sitzt einfach allein da und hört zu. Was wird daraus entstehen? Wer wird mit ihm sprechen? Sehen wir: 17.02.2010, um 14.00 Uhr, ul. Spokojna 15, auf der Fensterbank neben der Pförtnerloge.


Was ist geschehen? Ich fragte das Bärchen. Es erzählte, ein Mädchen habe es gestreichelt. Als ein Kommilitone sie später mit den Worten „Was ist das?“ nach dem Bärchen fragte, habe sie es mit ihrem „geliebten“ Hündchen in Verbindung gebracht. Später wollte noch ein Mann das Bärchen mitnehmen, konnte es aber nicht, weil andere Menschen anwesend waren. Das Bärchen erzählte auch, dass die Menschen bei seinem Anblick lächelten oder gleichgültig vorbeigingen, es aber positive Empfindungen auslöste. Es behauptete, Menschen angezogen zu haben, sodass sie beispielsweise neben ihm stehen blieben, um bestimmte Tätigkeiten auszuführen; so machte etwa ein Lehrender neben ihm Einträge in die Studienbücher zweier Studentinnen. Was geschehen sollte, ist geschehen.

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